Einfach Sein: Flucht ins Licht

Man könnte es auch „Ausbrechen“ nennen: Man(n) geht einfach mal dahin, wo es soviel Licht gibt, dass man darin baden kann. Eintauchen, untertauchen, sich treiben lassen vom Wind in den Dünen der Helligkeit. Sich spiegeln in Weiten, denen das Auge keine Grenze mehr zuweisen kann.

Man geht dort nicht hin um zu arbeiten, nicht einmal um zu ver-arbeiten. Man ist nur dort, um zu sein.

Einfach sein. 

Und selbst die schnell hereinbrechenden Abende hinterlassen keine Verlassenheit, sondern verheissen neue Perspektiven, und Erwartungen für kommende Tage. 

 

Das Watt, die nordfriesischen Inseln, Salzluft mit dänischen Ahnungen an der Nordspitze von Sylt: Sein statt Müssen. Sein-Lassen statt zu treiben oder gar getrieben zu werden. Nur der Wind treibt ein wenig, Und nur den, der es will. 

Freiheit!

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