Schweizer Verlage auf der Buchmesse

Neugierig waren Sie, die Schweizer Verleger und diejenigen, die sich – im Rahmen der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt – auf ihren Ständen tummelten. Neugierig, was der Schweizer Botschafter und die Verbandsvertreter zu sagen hatten, ob man oder frau es vielleicht schon längst gewusst hatten oder ob man es wenigstens geahnt hätte.

Und dann war es doch der frühe Apéro, der alle froher machte als alle guten Botschaften: Verleger und Autoren, Berichterstatter und Medien-Designer. Und auch – Randfiguren allemal – diejenigen, der es immer schon besser wusste, ebenso wie diejenige, die froh war, endlich mit ihrer Freundin über die nächsten Ferien „schnorren“ zu können.

Es war der jährliche Schweizer Empfang auf der Buchmesse, der am 17.10. 2019, 11 Uhr, etwas in die Ecke einer allerdings gut besuchten Halle sicher 200 „schweiz-affine“ Menschen anlockte.

Ein Wechsel in der Verbandsgeschäftsführung verlieh dem Ganzen dann aber doch etwas Ausserordentliches: Beim Schweizer Empfang war in diesem Jahr besonders viel Publikum zugegen. Kein Wunder – es war einer der letzten offiziellen Auftritte von SBVV-Geschäftsführer Dani Landolf. während der Schweizer Botschfater in Deutschland den scheidenden Landolf – nur halb im Scherz – gleich für die Schweizer Botschaft abwerben wollte, freute sich der designierte neue Mann, Daniel Waser, auf seinen Start im Dezember 2019.

Das Schweizer Buchangebot war auch in diesem Jahr sehr stark von der enormen Titelvielfalt geprägt. Doch ist man immer wieder erstaunt, wie auch kleine und Kleinstverlage konkurrenzfähige Titel auf den internationalen Markt bringen.

Wer ständig liest und spricht, und das noch in meist mehreren Sprachen, der braucht auch Pausen. Und das Frankfurter Messegelände gibt zumindest dem Auge ausreichend Gelegenheit zu einer bisweilen fast abgeklärt wirkenden Ruhe.

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