Neobiota -Neophyten – Neozoen

Flamingos in der norddeutschen Tiefebene, Emus und Nandus in Niedersachsen oder Mecklenburg, chinesische Wollhandkrabben in europäischen Binnengewässern… und Aberhunderte „ausländischer“ Pflanzen inkl. der Schweiz:

Wir finden oft nicht einmal die richtigen Begriffe für all diese Phänomene, und wenn sie uns von Fachleuten angeboten werden, dann klingen sie meist ungeheuer „sperrig“: Neobiota, Neophyten, Neozoen. Alles Sammelbegriffe für „neu zugewanderte“ oder, vielleicht besser, eingeschleppte Arten.

Nicht alle dieser „Neuankömmlinge“ sind für unsere Ökosysteme schädlich, einige aber geradezu gefährlich bis verheerend . Ist schon die Begriffsklärung schwierig, so ist es aber umso  mehr der politische und wirtschaftliche Umgang mit diesen „neuen Arten“.

Auch sind sehr viele dieser „neuen Arten“ bereits seit Generationen bei uns, wie z.B. die Kaukasische Gänsekresse (arabis caucasica): Es gibt sie hier schon seit 1812.

Einen kleinen Beitrag zur Begriffsklärung leisten die einschlägigen öffentlichen Stellen in dem Raum deutschsprachiger Länder, bzw. in den romanischen Gebieten der Schweiz. Sachlich sind diese Aufklärungsseiten hervorragend informativ und auch in der politischen Konsequenz relativ klar.

Wie die politischen Konsequenzen aber im einzelnen zu ziehen sind, das ist noch lange nicht geregelt: Man scheut sich vor Verboten, aber man fürchtet ebenso die Kosten zur jährlichen „Instandhaltung“ der Natur. Eine Zwickmühle?

Nun aber einige Beispiele solcher informativer Seiten in zufälliger Reihenfolge:

Pro Natura (CH)

Jardin Suisse (CH)

Kanton Bern (CH)

„schattenhalb.ch“ (CH)

Bundesamt für Naturschutz (DEU)

„neophyt.ch“ (CH)

Gemeinde Köniz (BE)

Stadt Bern (CH)

Bau-, Verkehrs- und Energie-Direktion Kanton Bern (CH)

Volkswirtschaftsdirektion Kanton Bern (CH)

Neophyten Schweiz (CH)

Landesamt für Umweltschutz Bayern (DEU)

„Neobiota“ (DEU)

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