Sonntägliche Hörner

Sonntagswetter, Alphörner, Berge, ein von Jodlern festlich umrahmter Gottesdienst, und mittendrin: Eine Taufe auf der Alp. Besser hätte es beim Alphorn-Treffen am 18.8. oberhalb Aeschiried nicht mehr kommen können.  

Bergpredigt und Taufe auf der Alm

Als «Bergpredigt» war das 2. Alphorntreffen oberhalb von Aeschiried angekündigt worden, und Pfarrer Hansruedi von Ah (Aeschi) erfüllte die Erwartungen nicht nur durch äusserst lebendige Vorträge. Er überraschte darüber hinaus mit einer Taufe auf der Alm, die dem sonntäglichen Gottesdienst einen zusätzlich festlichen Ausdruck verlieh.

Taufe auf dem Berg: Pfarrer von Ah, der Täufling und dessen Mutter

Ihren Alphörnern gönnten die Mitwirkenden der Alphorngruppe Niesengruss jedoch von Anfang an keine Sonntagsruhe: Schon einleitend und dann – abwechselnd mit dem Jodlerchörli Waldegg Röthenbach – während des gesamten Gottesdienstes erklangen schön abgestimmte Alphornklänge von der Aeschiallmend weit ins Tal.

Sonntagsruhe: Gilt am Ende auch für Alphörner

Und während der Pfarrer in seiner Predigt einen weiten Bogen spannte vom «neuen Namen», den man in der Taufe bekommt, bis hin zum Gleichnis vom «Schatz im Acker», den man heben müsse, den man also finden und benutzen müsse, um seine Möglichkeiten im Leben zu nutzen, entspannten sich viele Besucher und Mitwirkende in der warmen Sommersonne.

Geniessen vor dem Niesen: Mitwirkende als Gäste

Regionale Gastwirte ermöglichten Kaffee und Getränke schon während des Gottesdienstes und danach gab es u.a. Bratwurst, Steak, Suppe vom offenen Feuer und – wer wollte – sogar noch ein Sonntagsbier.

Eine warme Suppe vom offenen Feuer schmeckt auch an einem heissen Sommertag.

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